Bokowsky + Laymann zeigt auf der Online Educa Praxisbeispiele für Bildungskonzepte in virtuellen Welten

By Marissa Bergbahn

Insgesamt 2083 Teilnehmer zählte nach Angaben der Veranstalter die diesjährige Online Educa Berlin, die größte internationale E-Learning-Konferenz. Trotz der weltweiten Krisenstimmung in der Wirtschaft kamen vom 3. bis 5. Dezember Experten aus 91 Ländern ins Berliner Hotel InterContinental, um sich über aktuelle Entwicklungen beim technologiegestützten Lernen zu informieren. Und wir waren dabei.

Markus Bokowsky mit Jean Miller, Gruppenfoto

Am Stand der Firma LindenLab stellten wir den interessierten Besuchern drei Projekte vor, die sich mit dem Einsatz von virtuellen Welten zu Bildungszwecken beschäftigen: Das Goethe-Institut in Second Life, die Insel der Information der Bayerischen Staatsbibliothek und das Second Life Projekt der Academie Accor, das ein Fallbeispiel für den Einsatz virtueller Welten in der betrieblichen Bildung darstellt.

Markus Bokowsky mit Messebesuchern, Jean Miller bei ihrem Vortrag
Die Fachbesucher zeigten sich durchweg positiv überrascht, wie flexibel und nutzwertorientiert eine Virtuelle Welt, wie Second Life zur Gestaltung erfolgreicher Online-Seminare und Vortragsveranstaltungen eingesetzt werden kann. Die zahlreichen erfolgreichen Beispiele im Bereich der universitären Bildung beweisen, dass der Bereich Aus- und Weiterbildung sicherlich einer der interessantesten professionellen Einsatzszenarios für virtuelle Welten in den kommenden Jahren sein wird. Und das mit gutem Grund: Wo das klassische E-Learning an seine Grenzen stößt, zeigen virtuelle Welten ihre Stärken.

Jean Miller und Marissa Bergbahn, Markus Laymann im Gespräch

Neben der Übertragung klassischer Lehrmethoden wie Vorträge und Seminare in 3D Welten werden immer öfter auch innovative Anwendungen, wie Rollenspiele, Simulationen oder der Bau komplexer 3D Modelle zur Veranschaulichung von Lerninhalten eingesetzt. Mit virtuellen Klassenzimmern, Lernpfaden und 3D Simulationen können in virtuellen Welten interaktive Lernumgebungen für kleine und größere Gruppen geschaffen werden. Darüber hinaus können – ein gutes Konzept vorausgesetzt – auch alle bereits in virtuellen Welten bestehenden Inhalte nutzbringend in Lernprozesse einbezogen werden.

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